Kategorie: Aktuelles zur Zecke, Zecke
05.04.2018 Die Zecken sind schon wieder aktiv - Zeckenschnelltest auf Borrelien in der Praxis
Jetzt im April wird es langsam auch wieder wärmer und ich hatte auch schon die ersten frischen Zeckenpatienten in der Praxis. Heute bei 24 C° sind die Zecken hellwach! Die Zecken werden ab 6 °C aktiv. Mit dem Schnelltest an der Zecke kann man sehen, ob eine aktuelle Infektion mit Borrelien möglich ist. Ich habe mich mit dem Test bevorratet! Nur in 50 % der Fälle kommt es nämlich zu einer Wanderröte. Eine frühe Antibiose kann dazu führen, dass eine sogenannte Serokoversion, also die Entwicklung von Antikörpern gegen Borrelien, ausbleibt. Forschungen an Mäusen und Rhesusaffen zeigen, dass dafür, also die fehlende Serokonversion, gar nicht unbedingt eine Antibiose notwendig ist. Bei den Affen bleiben die Antikörper trotz des Nachweises vermehrungsfähiger Borrelien in 20 % der Fälle aus, bei der chronischen Neuroborreliose, dem Bannwarth-Syndrom, sind es beim Menschen etwa 9%. Abweichend von der Lehrmeinung, dass nach einer drei-vierwöchigen Antibiose keine vermehrungsfähigen Borrelien mehr zu finden sein dürften, findet man diese vermehrungsfähigen Borrelien bei den Mäusen sogar noch nach einem Jahr der Dauerantibiose und bei den Rhesusaffen sowohl in der Gruppe mit als auch ohne Antibiose sowie in der Gruppe mit und ohne Antikörperbildung. Bei den Affen fand man sie im Herz, in der Harnblase, im zentralem und peripherem Nervensystem, den Sehnen, Gelenken und Muskeln!   Mit den Zecken und Borrelien ist also nicht zu spaßen. Nehmen Sie die Sache ernst, entfernen Sie die Zecke unmittelbar und zerdrücken Sie die Zecke mit z.B. einem Glasrand in einem Papier und testen Sie die Zecke auf eine Infektion. Mit unserem vorrätigen Schnelltest können wir das in der Praxis für Sie machen.

Eine frühe Antibiose kann dazu führen, dass eine sogenannte Serokoversion, also die Entwicklung von Antikörpern gegen Borrelien, ausbleibt. Forschungen an Öffnet externen Link in neuem FensterMäusen und Rhesusaffen zeigen, dass dafür, also die fehlende Serokonversion, gar nicht unbedingt eine Antibiose notwendig ist. Bei den Affen bleiben die Antikörper trotz des Nachweises vermehrungsfähiger Borrelien in 20 % der Fälle aus, bei der chronischen Neuroborreliose, dem Bannwarth-Syndrom, sind es Öffnet externen Link in neuem Fensterbeim Menschen etwa 9%. Abweichend von der Lehrmeinung, dass nach einer drei-vierwöchigen Antibiose keine vermehrungsfähigen Borrelien mehr zu finden sein dürften, findet man diese vermehrungsfähigen Borrelien bei den Mäusen sogar noch nach einem Jahr der Dauerantibiose und bei den Rhesusaffen sowohl in der Gruppe mit als auch ohne Antibiose sowie in der Gruppe mit und ohne Antikörperbildung. Bei den Affen fand man sie im Herzen, in der Harnblasenwand,  in dem zentralen und peripheren Nervensystem, den Sehnen, Gelenken und Muskeln!

Nehmen Sie die Sache ernst! Viele Symptome, die angeblich nicht erklärbar sind, könnten auf Borrelien beruhen.
Ich denke da an

- Erschöpfung
- Konzentrationsstörung
- wiederkehrende Schmerzen ohne vorausgehende erklärende Ursache
- Herzrhythmusstörungen
- Schweissausbrüche, Nachtschweiss
- MS-ähnliche Symptome
- intermittierende Wortfindungsstörungen
- die Nase geht immer wieder zu
- Wassereinlagerungen - ein Aussehen wie übersäuert oder versoffen
- Hautjucken und Pickelbildung am Körper oder auch wie Akne über die Pubertät hinaus
etc.

Man sollte diese Fragestellung nicht offen lassen. Ich berate Sie gerne!

Denn unabhängig von einer möglichen Borreliose werden diese Symptome mehr als eine Ursache haben.

Eine wesentliche weitere Fragestellung ergibt sich aus Ihren Öffnet externen Link in neuem FensterKörperentgiftungskapazitäten und Konstellationen sowie der dafür im Mehrbedarf zu erfassenden Mikronährstoffe.

Es ist die Suche nach behebbaren Therapieerfolgshindernissen!


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