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Kategorie: Prävention, Therapie, Durchblutungstherapie, Entgiftungstherapie
01.04.2017 Die Verkalkung der Herzkranzgefäße wird durch die Therapie mit Cholesterinsenkern der Statingruppe beschleunigt.
Bisher galt, dass nur Patienten mit einer Verkalkung der Herzkranzgefäße von einer Statintherapie profitieren. Jetzt wurde sogar hierfür das Gegenteil belegt. Gerade in der Gruppe der KHK-Patienten wurde die Gefäßverkalkung noch beschleunigt.

Statine sind seit mindestens 30 Jahren auf dem Markt und sollen die Gefäßverkalkung bei höheren Cholesterinspiegeln reduzieren und die Gesundheit fördern. Generationen von Ärzten wurden mit Lehrmeinungen und Leitlinien dazu gebracht, diese Substanzen auf Kosten der Solidargemeinschaft ganz vielen Patienten zu verordnen. 

Öffnet externen Link in neuem FensterIch habe schon seit längerem diese Thematik sehr kritisch gesehen, Öffnet externen Link in neuem Fensterda auch bekannt ist, dass das Risiko für Diabetes mellitus unter dieser Therapie gesteigert wird.

Jetzt wurde eine 5-Jahresstudie mit Statintherapie bei Patienten mit Herzkranzgefäßerkrankung veröffentlicht. Schlimm ist nur, dass das bereits 2014 veröffentlicht wurde, aber nur Ärzten, die für die Literatur bezahlten auch zur Verfügung gestellt wurde! Wieder verkehrt sich eine Leitlinie ins Gegenteil. Öffnet externen Link in neuem FensterGerade in der Statingruppe ist die Verkalkung der Herzkranzgefäße besonders stark vorangeschritten.

Öffnet externen Link in neuem FensterDieses wird damit erklärt, dass die Statine die Kappe der Verkalkungen stabilisieren und damit einen dynamischen Abbau verhindern.

Quelle des Links: Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft  für Kardiologie zum Europäischen Kardiologiekongress (ESC) in Barcelona

Ich setzte seit geraumer Zeit intravenös die Phospholipide, die es von zwei Reinraumapotheken zu beziehen gibt, ein.Öffnet externen Link in neuem Fenster Von diesen Phospholipiden ist aus Zeiten von intravenös verfügbarem Lipostabil bekannt, dass diese Phospholipide die Fetteinlagerungen in den Verkalkungen wieder auflösen können. So sehe ich schon wiederholt eine Verbesserung der Leber- und Nierenfunktion und einen Abfall der D-Dimere unter dieser Therapieform. Gerade in der vergangenen Woche bekam ich die Rückmeldung, dass bereits nach 8 Infusionen das Druckgefühl in der Herzgegend beim Radfahren und Treppensteigen weg sei.
In der Kombination mit der Öffnet externen Link in neuem FensterChelattherapie, die in der TACT-Studie bewies, dass sie die Risiken eines Herzkreislaufereignisses deutlich reduziert hat, kann so eine Fett- und Gefäß-Therapie optimiert werden.

Hier der Öffnet externen Link in neuem FensterLink zu einem Patientenratgeber!

Öffnet externen Link in neuem FensterGebrauchsanweisung des bis vor einigen Jahren verfügbarem intravenösem Lipostabil.

 

Sudien zu der Wirkung der Statinsenker auf die Koronarien:

http://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJM199812313392703

http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0735109705010326

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16009795?dopt=Abstract

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16415377?dopt=Abstract

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25769003?dopt=Abstract

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15059806?dopt=Abstract

 

 

 


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