Kategorie: Prävention, Therapie, Immuntherapie
12.07.2015 Vitamin D entscheidet über die Hirninfarktgröße und die Prognose des Hirninfarktes, aber auch der MS
Ein Vitamin D Spiegel von 30 ng/ml gilt bei vielen Ärzten als sehr gut. Im Fall eines Hirninfarktes ist das Areal toten Hirngewebes aber doppelt so groß wie bei einem guten Vitamin D Spiegel von 50 ng/ml. Bei einem Wert von 20 ng/ml, also 10 ng/ml weniger, vermindert sich die Genesungschance im ersten Drei-Monatszeitfenster um 50 %. Die Bestimmung des Vitamin-D-Spiegels ist keine Kassenleistung, die privaten zahlen es. Die Vitamin-D-Substitution ist ausserhalb des Säuglingszeitalters keine Kassenleistung. Die MS kann durch Vitamin D beeinflusst werden. Die Entzündung kann durch optimale EPA-Spiegel deutlich vermindert werden. Übernehmen Sie Eigenverantwortung und investieren Sie in Ihre Gesundheit. Optimieren Sie diese in Studien nachgewiesenen Einflussgrößen ganz individuell. Das bewahrt Sie nicht vor diesen Erkrankungen, beeinflusst aber deren Ausprägung.

Vitamin D entscheidet übrigens auch über die Schwere und die Prognose eines Schlaganfalls wie auf der INTERNATIONAL STROKE CONFERENCE 2015 AND THE STROKE NURSING SYMPOSIUM 2015 vorgetragen wurde.

Bei einem Spiegel von 25-OH-D3 von nur 30mg/ml, das erachten die meisten Ärzte für ausreichend, führte ein trockener Hirninfarkt zu einem doppelt so großen toten Hirnareal, als wenn der Vitamin-D-Status normal, also über 50 ng/ml, lag.

Eine weitere Erniedrigung des Spiegel um 10 ng/ml , also auf 20 ng/ml bewirkte eine Halbierung der Chance auf Genesung im nächsten Drei-Monats-Zeitfenster.

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