Kategorie: Prävention, Untersuchungen
23.03.2015 Harnblasenkrebs als Berufserkrankung ?
Allein das Anstreichen der Gartenzäune, also an der frischen Luft, mit dem Holzschutzmittel Carbolineum an in der Summe 200 Arbeitstagen, reicht als Ursachenanerkennung für eine Schädigung des Harnwegsurothels aus. Stellen Sie sich einmal vor, Sie würden in einer Wohnung wohnen, die mit ähnlichen Holzschutzmitteln behandelt wurde. Die Summe auch andeerr Gifte potenziert das Risiko nicht additiv, sondern als multiplikatives Produkt. Damit bringen Sie Ihre Entgiftungssysteme dann zur Dekompensation und der Schaden ist gesetzt.

Harnblasenkrebs als Berufserkrankung ?

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung verweist darauf, dass Naphtylamin aus der Gummiindustrie und aus Tabakrauch, 4-Aminbiphenyl aus Kokereien und Tabakrauch, Benzidin als Azofarbstoffe und aus der Farbproduktion, a-Toluidin aus Teerölprodukten und deren Verabeitung oder 4-Chlor-o-Toluidin aus der Aluminiumproduktion und bei Malern und Anstreichern als Quelle in Frage kommen. Nun findet sich viellecht nicht jeder in der dieser Auflistung wieder, aber der Arzt sollte vorsichtshalber eine Anzeige bei der Unfallversicherung einreichen, die können dann genauer nachforschen. So gelten Kontakte zu Beize als Maler oder Schreiner oder aromatischen Aminen bei Kraftfahrern, Arbeitern in der KFZ-Branche oder der chemischen Industrie oder in der Leder-, Textil-und Papierverarbeitung, Kosmetiker, Friseure, Metallarbeiten oder Maschinisten, Maurer von Brennöfen, Verlegen von Bahnschwellen.
Allein das Anstreichen der Gartenzäune, also an der frischen Luft,  mit dem Holzschutzmittel Carbolineum an in der Summe 200 Arbeitstagen reicht als Ursachenanerkennung für eine Schädigung des Harnwegsurothels.
Stellen Sie sich einmal vor, Sie würden in einer Wohnung wohnen, die mit ähnlichen Holzschutzmitteln behandelt wurde.
Eine eigenständige Ursache ist die geringe Trinkmenge, die bei Berufskraftfahrern gar nicht so selten ist und bei Lokführern, die Ihre Führerstand nicht verlassen dürfen, an der Tagesordnung ist. Die regelmäßig starke Dehnung der Harnblase gilt hier als die Ursache; der stark konzentrierte Urin trägt dann seins dazu bei.


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