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Kategorie: Prävention, Therapie, Durchblutungstherapie, Immuntherapie, Cellsymbiosistherapie
14.09.2013 Die intravenöse Sauerstofftherapie setzt auch kurzzeitige Mikroembolien in den Lungengefäßen.
Bei diesem Begriff der Mikroembolie zucken viele zusammen und denken sofort an Todesgefahr und Luft in den Venen, was auf gar keinen Fall sein darf. Bei dem Begriff "Luft" stimmt das auch, denn der hohe Stickstoffgehalt in der Luft ist die Gefahr, da dieser nur sehr langsam gewebegängig ist. Das ist die Gefahr des zu schnellen Auftauchens beim Tauchsport. Kohlendioxid und Sauerstoff sind aber so gut gewebegängig, dass man diese Gase therapeutisch und diagnostisch nutzen kann. Kohlendioxid wird in der Mesotherapie an Schmerzpunkte gespritzt und in der hochmodernen Gefäßdarstellung, der Angiographie, sogar in Arterien eingesetzt. Hier kann es tatsächlich gefährliche Embolien im Endstromgebiet geben und weil das im Gehirn oder Auge oder Herzkranzgefäß auf gar keinen Fall passieren darf, wird der Patient dabei in einer Kopftieflage gebettet. Der Vorteil dieser Diagnostik liegt darin, dass keine nierenschädigenden oder allergieauslösenden Kontrastmittel gegeben werden müssen.

Nicht nur die Klinik in Aschaffenburg, sondern wohl auch das Klinikum in Bremen Nord bieten dieseÖffnet externen Link in neuem Fenster Kohlendioxid-Gefäßdarstellung an. Das Klinikum in Bremen Nord lädt Ärzte und Patienten zum 9. bundesweiten Gefäßtag am 12.10.13 um 11:00 Uhr zur Begrüßung in die Cafeteria des Klinikums und stellt dort unter anderem diese Form der Gefäßdarstellung vor.

Bei der intravenösen Sauerstofftherapie nach Dr. Regelsberger geht das Gasbläschen also nicht in die Arterie, sondern in die Vene. Dennoch handelt es sich hierbei um eine Off-Label-Use-Anwendung des Medikamentes Sauerstoff. Auf dem Weg in die Lunge wird ein Großteil des Sauerstoff resorbiert, sofern das Gewebe einen Bedarf dafür anzeigt. Im Herzen werden die eh schon kleinen Bläschen möglicherweise noch einmal zerkleinert und bleiben dann irgendwann in kleinsten Verästelungen der Lunge stecken, um dann dort innerhalb von maximal 20 Minuten resorbiert zu werden. Öffnet externen Link in neuem FensterDieses kann man bereits auf der Hand durch die Haut gut sehen.

Diese Bläschenform, also auch die durch Kohlendioxid, erzeugt einen Reiz, den der Körper nicht kennt. Dieser Reiz führt zur Bildung von Prostaglandinen mit verschiedener Wirkung.

Prostacyclin macht die Gefäße weit. Davon profitieren alle Menschen mit einer Durchblutungsstörung, also Schaufenstererkrankung, die pAVk - periphere arterielle Verschlußkrankheit, koronare Herzerkrankung (KHK) oder Einschränkung der Haargefäßdurchblutung im Herzmuskel oder bei der diabetischen Retinopathie am Auge oder im Gehirn oder in der Niere oder im Darm oder der penilen Gefäße oder bei Geschwüren wie Dekubitus oder absterbenden Zehen oder Fingern.

In der Folge reduzieren sich deren Symptome, also die Schmerzen beim Gehen, die Extraschläge des Herzens, die Sehfähigkeit, die Maculadegeneration (hier wirken primär antientzündliche Wirkkomponeneten der Therapie), das Denkvermögen, der Sprachfluss, die Aktivität, die glomeruläre Filtrationsleistung der Niere mit Rückgang der nierengängigen Giftstoffe wie Harnsäure, Harnstoff, Kreatinin, die eingeschränkte Erektionshärte des Penis, der Buthochdruck und die Wundheilungsstörung.

Prostacyclin führt auch zu einem Abschilfern von Andockmolekülen der Gefäßwand und der eosinophilen Granulozyten. Diese dann löslichen Andockmoleküle verbleiben in der Blutbahn und hindern Entzündungszellen daran an der Gefäßwand anzudocken und von dort ins Gewebe einzuwandern, wo sie sonst die Entzündung auslösen würden. Die Reduktion der Andockstellen an der Gefäßwand unterstützt diesen Mechanismus. Somit reduziert dieser Bläschenreiz alle Entzündungen, insbesondere aber die, die eosinophil vermittelt werden, also z.B. allergisches Asthma, allergische Darmentzündungen, allergische Blutgefäßentzündungen. Das ist auch eine Therapiemöglichkeit bei dem Öffnet externen Link in neuem FensterEosinophilie-Myalgie-Syndrom, wie man es bei Bodybuildern oder anderen Personen mit erhöhter Tryptophanaufnahme finden kann.

Die dann zurückgehaltenen eosinophilen Granulozyten sondern vermehrt die 15-Lipoxygenase-1 ab, wodurch die Bildung von entzündungsfördernden Leukotrienen gesenkt wird. Dafür setzt die Schulmedizin sogenannte Leukotrienantagonisten, wie Montelukast, ein.Öffnet externen Link in neuem Fenster Die Messung des exhalativen NO-Gases zeigt durch seine Verminderung auch den Rückgang eosinophil vermittelter Entzündungen in der Lunge an. Diese können selbst bei normaler Lungenfunktion stark erhöht sein.

PGE2 verbessert den Magenschutz, erhöht die Durchblutung in Niere und Magenwand und kann im Hypothalamus des Gehirns einen Temperaturanstieg des Körpers bewirken, wodurch man sich für 1-3 Stunden leicht grippig fühlen kann. Dieses entspräche einer anfänglichen Steigerung des Immunsystems, denn eine verbesserte Blutver- und -entsorgung erschließt schlecht versorgte Gewebestrukturen und der dortige Abfall inklusive möglicher abgekapselter Keime, muss entsorgt werden. Das funktioniert nicht, wenn NSAR oder ASS in einer Dosis > 100 mg eingenommen werden. Das erklärt dann auch, warum die Nebenwirkungen dieser Medikamente Magenbluten oder Durchblutungsstörung der Niere oder Herzinfarktgefahr sein können.

PGD2 hat eine dem Melatonin ähnliche Wirkung und erklärt, warum sich die Schlafqualität verbessert oder manch ein Patient diese Therapie am besten erst am Abend wahrnehmen sollte.

PGF2a ist eigentlich in der Bodybuilderscene en vogue und wird auch in der Tierzucht verwendet, weil es in der Schweinezucht zu besserer Würfen führt. Die Dosierungen, die Bodybuilder benötigen, werden hier nicht erzeugt, wohl aber lässt sich darüber der Begriff "Dr. Regelsbergers Sauerstoffkinder" erklären. Es gibt nämlich wohl nicht wenige, ehemals ungewollt kinderlose, Paare, bei denen die Frau nach dieser Therapie eine stabile Schwangerschaft erleben und ein gesundes Kind gebären konnte.

15d-PGJ2 wird aus den anderen Prostaglandinen gebildet und wirkt antientzündlich. Das Internet liefert hier viele Grundlagenforschungsergebnisse zu diesem Prostaglandin. Wenn man es hat, sind die Auswirkungen der verschiedensten Erkrankungen geringer.

Der Bläschenreiz lässt auch die Aktivität von Histaminasen, also histaminabbauenden Enzymen, steigen. Somit lindert die Therapie die Auswirkung aller histaminvermittelten Symptome  wie Allergien, Rhinitis (Nasenlaufen), Asthma, Pseudoallergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Reizdarm durch vermehrte biogene Amine etc..

Interessant ist auch die Bildung der Paraoxonase 1, die sich im Mittel um 38% gegenüber dem Ausgangswert verbessert, wie eine kleine Pilotstudie gezeigt hat. Man hat nämlich festgestellt, dass die Patienten, die schon eine Gefäßerkrankung haben und gleichzeitig besonders gute HDL-Cholesterinwerte aufweisen, früher sterben, als die Patienten mit niedrigeren HDL-Werten. Es wird diskutiert, dass das Cholesterin aufgrund einer eingeschränkten Aktivität der Paraoxonase-1 vermehrt oxidiert ist und dadurch zum Blutgefäßverschluss führt.

Wenigstens dieses Problem der koronaren Herzerkrankung könnte man mit der Oxyvenierung, also der intravenösen Sauerstofftherapie lindern.

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