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Kategorie: Prävention, Durchblutungstherapie, Entgiftungstherapie, Tumortherapie
23.03.2013 Chelattherapie plus Ergänzung eines Orchesters von Mikronährstoffen ist bei Atherosklerose der Herzkranzgefäße erstaunlich wirksam
so etwa titelt Springermedizin online die Zusammenfassung des Multivitaminarms der TACT-Studie, also der Chelattherapiestudie bei KHK (Herzkranzgefäßerkrankung) bei der Jahrestagung des American College of Cardiology. Ich achte von Anfang an auf den Ausgleich eines Vitalstoffmangels bei der Chelattherapie und verlange von meinen Patienten, dass sie sich zwischen den Therapien mit einem guten Vitalstoffpräparat versorgen. Bei Unsicherheiten stehe ich hier gerne beratent zur Seite. Nachdem die Chelattherapie in der Vergangenheit verteufelt wurde, weil man damit ja einen Nierenschaden auslösen könne, müsste die Schulmedizin nunmehr eigentlich eine Kehrtwende einlegen, uns Chelattherapeuten rehablitieren und diese Therapie in die Leitlinie mit aufnehmen! Ich möchte an dieser Stelle noch einmal daran erinnern, dass man bei einer Tumorerkrankung ebenfalls nach Schwermetallen schauen sollte und zwar im Gewebe als auch im Sammelurin bei Chelierung. Bei vorsichtiger Chelierung kann man die glomeruläre Filtrationsleistung der Niere übrigens verbessern und zwar sowohl mit der Berechnung auf Cystatin-C- wie auch auf Kreatininbasis. Das wird aber auch mit der Oxyvenierung erreicht.

"Eine alternativmedizinische Kombinationsbehandlung aus Chelat-Therapie und Multivitaminen reduziert bei Patienten mit Herzinfarkt signifikant das Risiko für weitere kardiale Komplikationen. Im „Trial to Assess Chelation Therapy“ (TACT) war bei 1708 KHK-Patienten die Wirksamkeit einer Chelat-Therapie und einer Multivitamin-Therapie in einem 2x2-Design untersucht worden, d.h. je ein Viertel der Patienten erhielt Chelat-Therapie, Multivitamine, beides oder keines. Dieses Studiendesign erlaubt, die Wirksamkeit jeder Therapiekomponente separat zu beurteilen.

Chelat-Therapie alleine bereits signifikant wirksam

Die Ergebnisse der Chelat-Therapie allein waren bereits vor vier Monaten beim Jahreskongress der American Heart Association (AHA) vorgestellt. Sie waren zur Überraschung der Studienautoren und der AHA positiv: Die Behandlung reduzierte das relative Risiko für den primären Endpunkt (Tod, Herzinfarkt, Schlaganfall, Revaskularisierung, Hospitalisation wegen KHK) um 18% von 38 auf 33%, das war signifikant (p=0,035). Subgruppenanalysen zeigten: Es profitierten v.a. Diabetiker mit einer Risikosenkung von 39% (p=0,002). Die Chelat-Therapie wurde in 40 Sitzungen à 3 Stunden im Laufe von 1,5 Jahren durchgeführt.

Nun wurden bei der Jahrestagung des American College of Cardiology die Ergebnisse des Multivitamin-Armes vorgestellt. Diese waren zur Erleichterung der wissenschaftlichen Welt negativ: Wer vier Jahre lang dreimal täglich zwei Vitaminpillen einnahm, verringerte sein relatives Risiko für weitere KHK-Komplikationen nicht-signifikant um 11% von 37 auf 34% – allerdings vor dem Hintergrund einer gerade mal 50%igen Compliance.

In Kombination mit Multivitaminen besonders wirksam.

Anhänger der Chelat-Therapie schwören jedoch auf die Kombination aus EDTA und Multivitaminen, und genau diese Kombination erwies sich in der TACT-Studie als besonders wirksam: Patienten mit Chelat-Therapie, die Multivitamine einnahmen, konnten ihr Ergebnis noch weiter verbessern, ihr Komplikationsrisiko statt um 18% jetzt um 26% (p=0,016) gegenüber Patienten, die weder Chelate noch Vitamine erhielten."

publiziert am: 21.3.2013 18:00  Autor: Dr. med. Dirk Einecke  Quelle: springermedizin.de basierend auf: Jahrestagung des American College of Cardiology vom 9.-11. März 2013 in San Francisco

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