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Kategorie: Prävention, Vortragsberichte
26.12.2011 Der Muskelresonanztest im Rahmen eines Vortrages zur Raucherentwöhnung
Beim Muskeltest, geht man davon aus, daß ein gestreßter oder blockierter Energiefluß den Muskel schwächt und freifließende Energie ihn stärkt. Als Testmuskel werden meist die Armmuskeln eingesetzt. Stelle ich also eine Frage oder denke ich sie auch nur oder bringe ich eine Substanz mit der Testperson in Verbindung, so geht man davon aus, dass ein negatver Einfluss den Muskel für einen Augenblick schwächt. Diese Schwächung oder fortbestehende Stärke wird als Biofeedback diagnostisch und therapeutisch genutzt. Manche Probanden reagieren zunächst nicht, Dr. Klinghardt sieht hierin psychische Schutzwälle, die vor erneuten Verletzungen schützen sollen. Mit Hilfe von Augenbewegungen, Farbbrillen und Narbenentstörungen können aber auch mit diesen Patienten Muskelresonanzteste durchgeführt werden. In diesem Vortrag nimmt Dr. Wiechert, Allgemeinmediziner in Bremen und in Ritterhude, als Fragestellung die Zigaretten und die Fragen rund um das Rauchen als Testsubstanz. Hieran kann man gut sehen, ob jemand wirklich aufhören will zu rauchen oder ob er noch zweifelt. Im Rahmen der Psychokinesiologie könnte man sehen, ob der Patient noch an seinem Problem arbeitet oder ob er gerade um den heißen Brei schleicht. Solche Therapien dauern oft länger als 90 Minuten, Dr. Wiechert aus Bremen und Ritterhude empfiehlt Ihnen dann dazu erfahrene Spezialisten.

Die Raucherentwöhnung.

Argumente weiter zu rauchen sind:

Mit dem Rauchen aufzuhören, dass Du schaffst Du nie !!
Genuss
Lecker
Beruhigung
Geselligkeit, nette Leute
Zeremoniell des Rauchens
Gewohnheit
tolles Gefühl
cool
ich könnte ja aufhören, aber ich will ja nicht

Argumente für das Aufhören wären:

Gesundheitsschädigend
Sucht
Kosten
Hautalterung
Schwindel
Nase zu durch die Druckfarben der Zigaretten

Erinnern wir uns !

Wie war das mit der ersten Zigarette?

Würden wir es mit dem Wissen von heute wieder tun ?

Warum sind wir trotz dieses ekeligen, brennenden Rauches mit dem Rauchen angefangen ? Das man davon abhängig werden könnte, konnte man sich ja gar nicht vorstellen.

Wir wollten dazu gehören, cool sein, so wie unsere Idole, deshalb haben wir erst gepafft und dann um cool zu sein auch inhaliert und Kringel geblasen und stärkere Sorten ausgewählt, als wir merkten, dass der Rauch schon nicht mehr so kratzte, wir nicht mehr so bleich wurden und das Nikotin beim Inhalieren unsere schon angefixten hungrigen Nervenzellen beruhigte. Denn als Nervengift wird es vom Körper schnell wieder abgebaut, wegen seiner Ähnlichkeit zum körpereigenen Acetylcholin aber auch uneingeschränkt eingeschleust. Weil es aber intensiver wirkt und der Körper sich schützend in seiner Sensibilität zurück nimmt, wird die Dosis, die für diesen Effekt notwendig ist, immer größer. Die Sucht greift.

Nach 12 Stunden ist aber die Hälfte des Nikotins wieder draußen, nach zwei Wochen ist alles abgebaut. Die wichtigste Zigarette ist demnach die erste nach dem Schlaf, denn da ist der Spiegel schon am niedrigsten.

Komisch, obwohl wir im Schlaf ohne Zigarette können, müssen wir uns den Tag über andauernd eine anstecken. Da entwickeln sich feste Trampelpfade im Gehirn, denn da wir nicht immer und überall rauchen dürfen, rauchen wir sicherheitshalber immer da, wo wir dürfen. Das verselbständigt sich dann wie das Futter-Klingel-Speichel-Konditionierungsexperiment Pavlows mit seinen Hunden.

Was spüren wir nun, wenn wir nicht rauchen.?

Ein Kribbeln in den Fingern, die nicht wissen, was sie tun sollen, ein Leeregefühl im Oberbauch, ein bisschen wie Hunger, eine unterschwellige Nervosität und Konzentrationsschwäche.

Die Tabakindustrie weis, dass sie den Konsumenten schädigt, ja sie arbeitet mit perfiden Methoden, denn wenn man den Konsumenten jung bekommt, dann hat man ihn fürs Leben. So weiß man aus veröffentlichten internen Papieren der Tabalindustrie, das sie schreibt:

Nikotin macht süchtig. Unser Geschäft ist es eine Droge zu verkaufen, die unangenehm schmeckt und Krankheiten wie Krebs, Lungenemphysem, Herzkreislauferkrankungen hervorruft. Nikotin ist die Ware, die Zigarette mit ihren Zusätzen, die den Rauch erträglich machen, ist die Verpackung.

Diese Droge ist billig, überall zu haben und verkauft sich selbst, denn wenn der Vorrat zur Neige geht, bevorratet sich der Kunde wieder neu. Würden die Kunden nicht irgendwann sterben, müssten man gar keine Werbung für Neukunden betreiben.

Wenn wir uns noch einmal an die erste Zigarette erinnern, dann würde doch niemals jemand davon abhängig werden, wenn da nicht Nikotin oder THC als Suchtfaktor enthalten wäre.

Hier übrigens noch ein Typ unter uns Hausfrauen:

Man blase den Rauch durch einen Wattebausch und wische dann damit über den Nagellack der Fingernägel. Das im Rauch enthaltene Aceton wird den Nagellack leicht ablösen.

Und so etwas ziehen wir uns in die Lunge.......

Wenn man nun mit dem Rauchen aufhören will, dann bietet uns die Pharmaindustrie Nikotinpflaster, Kaugummis etc. an.

Merken Sie etwas ? Wenn er das Nikotin nicht raucht, dann geben wir ihm die Droge anders, Hauptsache, der Kunde bleibt uns erhalten.

Wichtig ist also der Wille aufzuhören und die Erkenntnis, dass man diese Abhängigkeit biologisch innerhalb von zwei Wochen überwunden haben wird. Ergänzend muss man sich dann noch umgewöhnen, indem man darauf achtet, dass man in den pavlowschen Momenten (Essen/Zigarette, Telefon/Zigarette, Auto/Zigarette, Kaffee/Zigarette etc.) keine Ersatzhandlungen wie Bonbon, Süßigkeit oder ähniches platziert. Auch sollte man etwas mehr körperliche Tätigkeit pflegen, denn es gilt 200 kcal/Tag mehr zu verbrennen. Das ginge auch durch das Trinken von 2 Litern kalten Wassers, die der Körper auf Körpertemperatur erwärmen muss.

Gegen das Verlangen am Anfang können wir noch mit Akupunktur oder Unterspritzen von Suchtpunkten mit Lokalanästhetika und Homöopathika unterstützen.

Bei ausreichendem Interesse bieten wir auch einen fünfstündigen Raucherentwöhnungskurs an.

Dr. Wiechert, Arzt für Allgemeinmedizin in Bremen und Ritterhude, Raucherentwöhnung

 


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