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Kategorie: Tiefenhyperthermie
23.04.2011 Tiefenhyperthermie nach der ERT und EKT-Methode
Bei der Hyperthermie handelt es sich hier um eine lokale Überwärmung menschlichen Gewebes mit Hilfe hochfrequenter Ströme, bei denen sich der Körper als Widerstand erwärmt. Die Therapie ist in der Sportmedizin, Orthopädie, Dermatologie, Schmerztherapie, inneren Medizin, Augenheilkunde, Urologie, Gynäkologie und Zahnheilkunde einsetzbar.

Indikationen nach Angaben des Geräteherstellers: 

Sportmedizin:

Muskelfaserrisse, Gelenk- und Bänderverletzungen, Kontusionen, Prellungen, Zerrungen, Dehnungen, Epikondylitis, Arthritis und Arthrose usw.

Orthopädie:

z. B. Bandscheibenvorfälle, Osteochondrosen, Lumbalgien, Ischialgien, Schulter-Arm-Syndrom, Zervikalsyndrom, Gelenkbeschwerden

Dermatologie:

z. B. Psoriasis (Schuppenflechte), Akne, Narben, Fettpolster nach Fettabsaugung)

Schmerztherapie:

Schmerzen unterschiedlichster Ursache wie Tendavaginitis, Wirbelsäulenbeschwerden, Tumoren, Trigeminusneuralgie, Dorsalgie, postoperative Schmerzen usw.

Innere Medizin:

Erkrankungen der Lunge und der Atemwege, Asthma, Lebererkrankungen

Augenheilkunde:

Katarakt, Retinopathia diabetica, Glaukom

HNO:

Gehörstörungen z. B. Tinnitus, Sinusits, Hals-Rachen-Erkrankungen

Urologie:

z. B. Prostataerkrankungen, Entzündungen der Blase und der Harnwege, Inkontinenz

Gynäkologie:

Uterusmyome, Adnexitis

Zahnheilkunde:

Paradotose, Gingivitis usw.

Wir setzen diese Therapie im Wesentlichen bei jeglicher Form von Schmerzsyndrom und Muskelverspannung ein. Interessant ist auch, dass man es sogar in entzündeten Geweben einsetzen kann.

Bei der ERT (elektro-resistive Transferenz-)-Methode  fließen die Ströme konzentriert im zu behandelnden Gewebe. Dabei steigert sich die Temperatur im resisten Gewebe (menschliches Gewebe), was der Hyperthermie entspricht. Die Energieübertragung erfolgt durch direkten Kontakt der Elektroden mit der Haut. Die Elektroden werden während der Therapie nicht bewegt und es werden höhere Eindringtiefen und höhere Temperaturen als mit der EKT-Methode erreicht.

Bei der EKT (elektro kapazitive Transferenz)-Methode bleibt die Elektrode durch eine Isolierschicht vom menschlichen Gewebe getrennt. Eine Gegenelektrode bildet mit dem Körper eine Kondensatorplatte, über die der Körper erwärmt und die Stromausbreitung gelenkt wird. Das Ausmaß der Erwärmung hängt jeweils von der Elektrodengröße, der Therapiedauer und der eingestellten Intensität sowie der Beschaffenheit des Gewebes ab. Bei der Behandlung werden die Elekroden kreisend mit einem kontaktvermittelndem Feuchtigkeitsgel über dem zu therapierendem Gewebe bewegt.

In beiden Fällen ist die Anwesenheit des Therapeuten am Gerät notwendig.

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