Chelattherapie / Metallausleitung

Diese Therapie zielt darauf ab, die Schwermetalle aus dem Körper auszuleiten und damit eine Entzündungshemmung und Selbstregeneration zu bewirken.

Öffnet externen Link in neuem FensterEin neues Studienergebnis, das die Wirkung belegt.

Die Links führen zu Studien- und Messergebnissen bei bestimmten Erkrankungen und Symptomen. Eine Verminderung der Metallbelastung und Ausgleich der wichtigen Metalle führt langfristig zu Symptomverbesserungen bei

Das funktioniert natürlich nur bei floriden, also noch nicht vernarbten Prozessen. Hierzu gibt es überwiegend Einzelfalldarstellungen, die rückwirkend die Interpretation erlauben, dass die Verbesserung durch die Metallausleitung zustande gekommen ist. Bevor so eine Therapie geplant wird, ist eine eingehende Befragung zu den Beschwerden, Lebensgewohnheiten, Medikamenten und eine körperliche und Laboruntersuchung notwendig. In der Laboruntersuchung, die überwiegend auch in der Bewertung der letzten Laborwerte des Hausarztes bestehen kann, wird ein Ausgangsstatus bestimmt, an dem man sich unter der Therapie als Referenzwert orientieren kann.

Öffnet externen Link in neuem FensterSchwer- und Übergangsmetalle können wichtige Metalle und Mikronährstoffe verdrängen, so dass diese, obwohl zugeführt, nicht ihr Ziel nachhaltig erreichen.

Außerdem sollte geprüft werden,was die Chelattherapie bewirken kann. Dazu kann man einen 24-Stunden-Sammelurin vor einer Chelierung und einen nach einer Chelierung sammeln und auf Referenzmetalle testen. Das geht auch mit Stuhl. Manche Metalle sind hier eher zu finden. Ist der Wert in der zweiten Probe deutlich höher, dann ist bewiesen, dass die Metalle mobilisierbar sind und die Therapie macht auch Sinn. Es kommen verschiedene Substanzen zur Anwendung, die infundiert oder auch geschluckt werden können und zum Teil auch hirngängig sind und somit auch dort die Metalle lösen.

Welche Substanz gewählt und in welcher Dosierung therapiert wird, hängt von der auszuleitenden Substanz, vom Gesundheitszustand des Patienten und von dessen Versorgung mit Mineralstoffen ab. Neben der Infusion und Injektion gibt es auch die Behandlung mit Kapseln, Tabletten und Zäpfchen. Die Infusionsbehandlung dauert ca. vier Stunden. Die Anzahl der Anwendungen orientiert sich am Therapieverlauf und den jeweils in der Kontrolle noch mobilisierbaren Schwermetallen. Dabei sollte man berücksichtigen, dass zunächst das Metall mit der höchsten Bindungskapazität zum Chelatbildner ausgeschieden wird. 

Aus Kostengründen ist eine Kontrolle nach allen 10 Anwendungen sinnvoll. Mehrere Behandlungszyklen in mehrmonatigem Abstand zeigen gute Erfolge im Hinblick auf die mobilisierten Metalle. Die zuerst gefundenen verschwinden nach einem Gipfel der Ausscheidung und bis dahin nicht auffällige Metalle tauchen dann plötzlich in bedeutsamer Dosierung in Stuhl oder Urin auf. Ein bis zwei Behandlungen pro Woche erlauben dem Körper eine ausreichende Homöostase für die folgende Chelierung. Ausnahmen bilden Chelate, die nicht hirngängig sind und von einem  Fließgleichgewicht des Konzentrationsausgleichs ihre Wirkung ableiten.  Die Behandlung wird überwacht, es droht z. B. die Unterzuckerung unter der Infusion, weshalb Sie auch etwas essen und trinken sollten.

Die Dosierung und Auswahl der Medikamente sollte an der zu erwartenden Belastung mit Metallen ausgewählt werden. Grund dafür sind die unterschiedlichen Bindungskapazitäten und die zu erwartende gelöste Metallmenge, die dann in den Entgiftungsorganen Schäden auslösen kann, wenn zuviel auf einmal gelöst wird. Go slow but go, je kränker um so vorsichtiger.

Bei Krebspatienten lohnt es sich die Krebsprobe im medizinischen Labor Bremen auf den Gehalt an Schwer- und Übergangsmetallen untersuchen zu lassen . Bisherige Untersuchungen zeigten immer eine Belastung an. Hier empfiehlt sich dann als Intervalltherapie eine Schwermetallausleitung.

Öffnet externen Link in neuem FensterIntervalltherapie

Öffnet externen Link in neuem FensterÜbergangsmetalle in Brustdrüsengewebe

Öffnet externen Link in neuem FensterSchwermetalle und Krebs

Öffnet externen Link in neuem FensterHormonaktive Tumore und Cadmium

Blasenkrebs

Öffnet externen Link in neuem FensterZusammenhänge zwischen verschiedenen Krebsarten und bestimmten Metallen

Öffnet externen Link in neuem FensterSchilddrüsenkrebs

Öffnet externen Link in neuem FensterBauchspeicheldrüsenkrebs

 Genetische Abweichungen des Apoprotein E 2,3,4 können zu unterschiedlichen Metallausscheidungen führen, so dass neben dem Ausleitungsergebnis einer Provokation vor allem die Anamnese für die Wahrscheinlichkeit der Metallbelastung entscheidend ist.

Als Kontraindikationen gelten tubuläre Nierenschäden, hämorrhagische Diathesen, Kalziummangelzustände (Hypoparathyreoidismus) und schwere Herz-Kreislauferkrankungen; ein Herzinfarkt sollte mindestens drei Monate zurück liegen. Bekannte allergische Reaktionen auf die Chelatsubstanz verbieten ebenfalls die Anwendung.

Bei relativen Kontraindikationen muß entsprechend der Untersuchungsergebnisse im Einzelfall entschieden werden. Generell gehört auch eine Lifestyleveränderung mit den Ernährungs- und Trinkgewohnheiten und der Bewegung mit zum Therapieerfolg und der Erfolg kann sich dadurch stabilisieren. Individuell können weitere komplementärmedizinische synergistisch empfohlen werden.

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Öffnet externen Link in neuem FensterSchwermetallbelastung - Wo kommt die her und was bedeuted sie ?

sollten Sie sich auf jeden Fall anschauen und sich dafür aber auch viel Zeit nehmen, denn hier gibt es enorm viel Information aus verschiedenen Quellen.

Die Therapie ist nicht Bestandteil des sogenannten Öffnet externen Link in neuem FensterHufeland-Verzeichnisses für naturheilkundliche Therapieverfahren und wird von mir gem. diesem abgerechnet. Einzelne Zusatzversicherungen übernehmen die Kosten aber zu 80%. Auskunft auf Anfrage. Die Kosten pro Anwendung betragen je nach Medikamentenkosten 49,00->100,- €.

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Häufig gestellte Fragen

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Ich bin kassenärztlich versichert, kann ich auch zu Ihnen kommen ?

Natürlich. Viele meiner Patienten sind kassenärztlich versichert und tragen gern die zusätzlichen Kosten. In Bremen sind 80 Prozent meiner Patienten nicht privat versichert und kommen, weil Sie schon tausend Antworten haben, die die Kasse bezahlt hat, oft schon viele tausend Euro, aber die Antwort auf die Frage des Patienten ist nicht dabei. Bedenken Sie, dass es auch eine Qual sein kann Diagnostiken erdulden zu müssen.

Die Zusatzversicherungen für den ambulanten Bereich gesetzlich Versicherter können zwischen 1000,-€  bis 2000,- Euro/Jahr für solche privatärztlichen Leistungen, wie ich sie anbiete, übernehmen. Oft nur zu 80 Prozent, damit erreicht der Versicherer aber auch, dass Sie nur erfolgsorientiert solche Leistungen auswählen. Die Preise liegen zwischen 3,90 € und 18,- € /Monat. Männer sind günstiger als Frauen. Ab Dezember ändert sich das EU-Recht, dann kosten alle gleich viel. Aber bedenken Sie, es gibt Bestandsschutz. Wenn ein Mann sich schon jetzt versichert, kann er in dem günstigeren Tarif verbleiben, die Frau kann ab Dezember in den günstigeren wechseln und es entsteht keine neue Wartezeit.

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Erstatten die Versicherungen die Kosten der Therapie ?

Die Chelattherapie ist im sog. Hufeland-Verzeichnis aufgeführt.

Wenn in der Diagnose steht, dass wir dieses Thema unter naturheilkundlichen Gesichtspunkten behandeln, dann wird es auch so anerkannt.

Einige Versicherer verlangen, dass ich die Zusatzbezeichnung "Naturheilkunde" erworben habe, dass kann ich nicht vorweisen, will es auch nicht.

Einige Versicherer ersetzen nur Präparate, die eine PZN-Nummer haben, also apothekenpflichtig sind, anderen reicht es, wenn ein Heilpraktiker oder Arzt dieses Präparat rezeptiert hat.

Bitte kontaktieren Sie Ihre Versicherung und fragen Sie, ob "Kosten für Naturheilverfahren gem. dem Hufeland-Verzeichnis erstattet werden".

Fragen Sie aber auch nach dem Stand der Gültigkeit. Einige Versicherer haben z. B. 1980 einen Vertrag geschlossen und dann gilt nur das, was damals in dem Verzeichnis stand. Andere halten das Verzeichnis dynamisch.  Somit ersehen Sie hier wie wichtig mitunter das Kleingedruckte ist, und warum 2,- € mehr/Monat vielleicht gut angelegt sind.

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